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DLD – ereignisreich, überraschend und spannend

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Eröffnet wurde die diesjährige DLD-Konferenz neben den DLD-Gründern Steffi Czerny und Marcel Reichart von den beiden Schirmherren Hubert Burda und Yossi Vardi.

Im Laufe des Tages nahmen unter anderem Speaker wie Stefan Gross-Selbeck, CEO der Xing AG, oder Jack Dorsey, Mitgründer von Twitter, aktiv an Sessions mit Themen wie Privacy und Conversation teil. Auch die Rede zum „Mission State“ von Hubert Burda erfreute sich großem Zuspruch.

Mit den Worten „Das Internet ändert alles und viele Firmen sind darauf nicht vorbereitet“ eröffnete Tech-Journalist David Kirkpatrick die Diskussionsrunde „The Big Picture” mit Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen am zweiten Tag der DLD-Konferenz in München. Skype-Gründer und Digital-Urgestein Niklas Zennström ergänzt: „Wenn Firmen nicht verstehen, dass sie sich ändern müssen, werden sie untergehen.“ Doch auf der anderen Seiten seien die Chancen im Digitalgeschäft noch nie so groß gewesen.

Für eine Überraschung sorgten im Anschluss Hubert Burda und Yossi Vardi: Sie kündigten die DLD für Ende Mai in Moskau an und trugen damit der wachsenden Bedeutung von Russland in der IT-Welt Rechnung.

Ein besonderes Ereignis stellte an diesem Tag die Auszeichnung von Arianna Huffington mit dem Aenne Burda Award dar. Die Statue der Pallas Athene wurde der Gründerin und Chef-Redakteurin der Internet-Zeitung „The Huffington Post“ von Maria Furtwängler-Burda und Hubert Burda überreicht.

Ein bisschen müder als an den vorangegangenen Konferenz-Tagen wirkte der ein oder andere DLD-Teilnehmer am Dienstagmorgen noch. Kein Wunder nach so viel Denk-Stoff, Austausch und abendlichem Rahmenprogramm. Dem DLD-Geist tat dies keinen Abbruch – und das Finale mit Schwerpunkt auf E-Commerce und Social Media war hochkarätig. Neben Ebay-Chef John Donahoe hielt auch Facebook-COO Sheryl Sandberg einen Vortrag.

Am dritten Tag der DLD12 ging es erneut nicht nur ums Silicon Valley, sondern auch um Einblicke in wachstumsstarke Märkte: Nach Russland am Vortag gab es Panels zum Einfluss des digitalen Wandels in Indien, Asien oder der Türkei.

Kontakte knüpfen und über mögliche Geschäfte sprechen – dafür war DLD 2012 auch abseits der Bühne wieder Plattform für Digital-Pioniere, Medienvertreter, Kultur- und Kunstschaffende, Wissenschaftler und natürlich die Burda-Kollegen. So ging eine ereignisreiche, überraschende und spannende Konferenz zu Ende. Es heißt zwar erst im Januar 2013 wieder „Welcome to DLD in Munich!“ – die Community hat aber das ganze Jahr die Möglichkeit, über unterschiedliche Formate in Kontakt zu bleiben.

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